‚Das Olivenöl-Projekt‘

‚Das Olivenöl-Projekt‘

Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl – auf den Inhalt kommt es an,
wer sich in seiner Essenszubereitung aktiv mit Naturölen beschäftigt, weiß das.

Öle sind Geschmacksträger als Basiskomponente oder verfeinern als I-Tüpfelchen; sie lösen jedoch auch Geschmacksstoffe aus anderen Zutaten und verändern so den Geschmack – wer das weiß kann damit aktiv in der Kreation seiner Speisen spielen.

Olivenöl, ist neben Hanföl und Kokosöl eines meiner Basisöle, weil diese als die gesündesten Öle gelten und jedes für sich seinen unverwechselbaren Geschmack hat den ich in meinen Essen nicht missen möchte! Bei Hanföl habe ich bereits „meine“ Marke gefunden und kaufe hier im 5 l Kanister – auch mein Salz habe ich gefunden und kaufe nur im 5 Kg Eimer.

Ich benutze Oliven- und Hanföl nicht im Teelöffelformat, sondern reichlich – bei meinen Salaten darf auch gerne das Grüne mal im Gelben schwimmen, denn mit Brot oder Baguette läßt sich so ein leckeres ‚Zubrot‘ mit den Wassern zusammen als leckere Emulsion zum Schluß in Natur zum Tunken genießen; wahlweise mit einem ‚Tropfen‘ des Lieblingsgetränks.

Wieder hat sich ein Interessent mit seinem Bio-Produkt für meinen Bio-Essens-Blog und meine Bewertung seines Produkts interessiert und zwar mit griechischem „Bio-Olivenöl“, so daß ich mir überlegt habe, wie ich das Olivenöl am besten teste, um seinen Geschmack darzustellen. Dazu werde ich verschiedene Bio-Olivenöle in einem Wettbewerb gegeneinander antreten lassen – als neues Projekt: die „Bio-Olivenöl-Challenge“.

Da sich nach medialer Ankündigung kein anderer Hersteller mehr gemeldet hat sein Bio-Öl mit ins Rennen zu schicken, starte ich den Wettbewerb mit dem was ich habe.

Die ‚Bio-Olivenöl-Challenge‘

Ich werde den Wettbewerb in 4 Teile splitten.

Teil 0: Thema „Allgemeine Testkriterien“
Teil 1: Thema „Salat“, 23.04.2022
Teil 2: Thema „Fleisch“, 30.04.2022
Teil 3: Thema „Fisch“, 08.+09.05.2022

Bio-Olivenöle
Allgemein stelle ich die Olivenöle einmal zur Orientierung vor:

a) Das Bio-Ölivenöl aus Griechenland (Ausgangspunkt)
Zur Verfügung gestelltes Bio-Olivenöl am 21.04.2022
– zum Braten/Dünsten geeignet –
Reinsorten aus Griechenland/Bauerngemeinschaft, handgepflückt
Kaltgepresst, 1. Pressung
– gesättigte Fettsäuren: 13,7 gr
– einfach ungesättigten Fettsäuren: 69,2 gr
– mehrfach ungesättigten Fettsäuren: 8,7 gr
– Fett: 91,6 gr
– Brennwert kJ/kcal: 3404/828
500ml Flasche = 15,90 EUR
(Haltbarkeit: ca. 3 Jahre lt. Herstellerangabe)

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b) Ein Bio-Olivenöl einer Bio-Lebensmittelkette einer bekannten Bio-Marke
Gekauft am 23.04.2022 im gut sortierten Bioladen
– zum Braten/Dünsten geeignet –
Mischung aus verschiedenen Olivenölen der EU + Drittländer, maschinell gepflückt
‚Nativ extra‘, ? Pressung
– gesättigte Fettsäuren: 14,0 gr
– einfach ungesättigten Fettsäuren: 70,0 gr
– mehrfach ungesättigten Fettsäuren: 8,0 gr
– Fett: 92,0 gr
– Brennwert KJ/kcal: 3389/824
1000ml Flasche = 6,99 EUR
(Haltbarkeit: ca. 10 Monate lt. Herstellerangabe)

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c) Ein Bio-Olivenöl einer gehobeneren Standard-Lebensmittelkette als Hausmarke
Gekauft am 20.04.2022 im Nicht-Bio Lebensmittelladen
– keine Info ob zum Braten/Dünsten geeignet –
Mischung aus verschiedenen Olivenölen der EU, maschinell gepflückt
‚Nativ extra‘, ? Pressung
– gesättigte Fettsäuren: 14,0 gr
– einfach ungesättigten Fettsäuren: 70,1 gr
– mehrfach ungesättigten Fettsäuren: 7,5 gr
– Fett: 93,6 gr
– Brennwert KJ/kcal: 3389/824
750ml Flasche = 4,79 EUR
(Haltbarkeit: ca. 10 Monate lt. Herstellerangabe)

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d) Ein Bio-Olivenöl eines namhaften Discounters als Hausmarke
In Deutschland ist neben der ‚Petro-Öl-Krise‘ auch eine ‚Oliven-Öl-Krise‘ im Discounter ausgebrochen – keine Hausmarke mehr in der KW16/2022 kaufbar – damit fällt das Bio-Olivenöl des Discounters aus der Betrachtung raus! Schade!

 

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Teil 0, „Olivenöle“ – Allgemeine Testkriterien
Bitte im Hinterkopf haben, daß die folgenden Ergebnisse ‚mein persönliches Empfinden‘ sind – meine Geschmacksknospen und Riechepithel sind relativ gesund (was als gesund bei einem Chemikaliensensitiven und Umwelterkrankten zu bezeichnen ist) – frei von der Standardkontamination der Lebensmittelchemie, also funktionieren noch, auch Nuancen zu spüren! Die individuelle Triggerproblematik lasse ich aus der Betrachtung einmal raus – dies würde sonst auch die Versuchsanordnung sprengen!

Ich untersuche die verschiedenen Öle auf:

  • Eigengeschmack (pur)
  • Geruch
  • Farbe
  • Konsistenz
  • Lösungseigenschaft
  • Geschmack (Bio-Essen)

Die Bio-Olivenöle
Aufgrund der zuvor genannten Testkriterien, wähle ich:

  • 1) Olivenöle pur
  • 2) Olivenöle mit Kurkuma
  • 3) Olivenöle mit Kräutermischung

1) Olivenöle pur
Alle 3 Olivenöle mit h=1,0cm werden in einem neutralen Glasgefäß d=5,0cm gegen den Uhrzeigersinn aufgestellt und getestet – daß hat praktische Gründe bzgl. des Kochablaufs und Photographierens. Hier wird auf Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Lösungseigenschaft getestet.

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Gelesen wird:
.
b)
c) —- a)

 

a) Das Bio-Ölivenöl aus Griechenland
b) Das Bio-Olivenöl der Bio-Lebensmittelkette
c) Das Bio-Olivenöl der gehobeneren Standard-Lebensmittelkette

Eigengeschmack

  • auf der Zunge, was ja der Hauptgrund ist, solch ein Öl zu verwenden:
  • => a) und c) schmecken nach Olivenöl, zeigen aber einen deutlich bitteren Geschmack beim Herunterschlucken der nach wenigen Sekunden im Mund entstand – a) mit Abstand am stärksten und schnell – b) kann als „sehr milde“ im Geschmack und Abgang bezeichnet werden
  • Nach jedem Schluck wurde mit einem Bissen getoastetem Sauerteigbrot und leitungskaltem keramisch gefiltertem Kraneburger Wasser „nachgespült“

Geruch

  • denn die Nase bestimmt über die Epithel den „Geschmack“
  • => 1. Geruchstest: a) und b) haben beim Öffnen der Flasche einen fruchtigen Geruch der sofort in die Nase steigt; a) stärker als b) – c) fällt nicht auf…erst bei längerem Verweilen der Nase über der Flaschenöffnung steigt langsam ein Olivenölgeruch in die Nase.
  • => beim Riechen in einem kleinen Glasgefäß, ca. 5mm Boden bedeckt, ca. 4cm im Durchmesser, nach ca. 1 Minute „auslüften“ zeigt sich das gleiche Bild wie zuvor
  • Bei allen Geruchstests, wurde die Nase abwechselnd ca. 5cm über dem Glas und in das Glas gehalten und mit kurzen abwechselnden sowie tiefen Atemzügen das Aroma aufgenommen – zwischen den Versuchen wurden jeweils die Gläser in der Luft zur ‚Neutralisation‘ mehrfach geschwenkt.

Farbe

  • ob das typische Aussehen vorhanden ist
  • => optisch (meine Augen) ist bei Kunstlicht 5500K (2x Tageslichtstudiolampen) Umgebungslicht – Aufsicht gegen weißes Papier, Seitenansicht gegen Kunstlicht – kein Unterschied festzustellen; die Digital-Bilder werden noch ausgewertet
  • => optisches Ergebnis des 3. Geruchstest nach 30 Minuten: kein Unterschied festzustellen
  • => optisch bei 50% Sonnenlicht und 50% Kunstlicht kein Unterschied festzustellen!

Konsistenz

  • ob rein oder gepanscht wurde
  • => Die „Viskosität“ nimmt von a) zu c) leicht zu – also nur Nuancen, das Öl wird etwas dickflüssiger – (etwas Öl an die Lippen und dann in den Mund genommen und mit der Zunge gegen den Gaumen verteilt) 2x getestet – zum Test Teil 2 wiederhole ich die Testreihe noch einmal, ob das Bild das Gleiche ist.
  • Nach jedem Schluck wurde mit einem Bissen getoastetem Sauerteigbrot und leitungskaltem keramisch gefiltertem ‚Kraneburger Wasser‘ „nachgespült“, um die ‚organischen Sensoren wieder zu erden‘!

2) Olivenöle mit Kurkuma
Frisches angeschnittenes Kurkuma hat eine starke orange Färbung und scharfen Eigengeschmack der auch in feinster Nuance gut zu spüren ist, also idealer Testkandidat wie „wässerig“ das betreffende Olivenöl ist.

a) Das Bio-Ölivenöl aus Griechenland
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b) Das Bio-Olivenöl der Bio-Lebensmittelkette
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c) Das Bio-Olivenöl der gehobeneren Standard-Lebensmittelkette
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Geschmack

  • => geschmackliches Ergebnis des 3. Geruchstest nach 30 Minuten: c) schmeckt extrem nach Kurkuma – leicht im Abgang; b) schmeckt 50:50 nach Kurkuma und Olivenöl ; a) schmeckt nach wie vor dominierend nach Olivenöl mit bitterem Abgang
  • => geschmackliches Ergebnis nach 16 Stunden: c) schmeckt kaum noch nach Kurkuma und wenig nach typischen Olivenöl; b) schmeckt 40:60 nach Kurkuma und Olivenöl mit bitterem Abgang ; a) schmeckt nach wie vor dominierend nach Olivenöl mit bitterem Abgang und kaum nach Kurkuma, ca. 90:10
  • => geschmackliches Ergebnis des Kurkuma nach 7 Tagen:a) schmeckt noch nach Kurkuma; b) ist im Öl „ausgetrocknet“ und schmeckt minimal nur noch nach Kurkuma – c) hab ich vergessen zu testen!

Geruch

  • => 2. Geruchstest: in der 3er-Kombination hat jedes Glas ein ca. 1,5mm starke Scheibe frisches Kurkuma in der Mitte plaziert erhalten und mit Öl bedeckt; auch hier das gleiche Bild: a) und b) riechen am stärksten und fruchtigsten mit einer spürbaren Dominanz von a); c) fällt kaum auf
  • => 2. Geruchstest nach 10 Minuten: a) und b) riechen noch dominierend nach Olivenöl; c) riecht nach Kurkuma und sehr wenig nach Olivenöl
  • => 3. Geruchstest nach 30 Minuten: a) und b) riechen noch dominierend nach Olivenöl; c) riecht nach Kurkuma und nur sehr wenig nach Olivenöl
  • => 4. Geruchstest nach 14 Stunden: a) und b) riechen noch dominierend nach Olivenöl im gleichen Verhältnis und Abstufung wobei a) immer noch kräftig fruchtig riecht; c) riecht wenig nach Kurkuma und nur sehr wenig nach Olivenöl!
  • => 5. Geruchstest nach 7 Tagen mit Kurkuma: a) immer noch nach Olivenöl; b) riecht faulig; c) ganz schwach nach Olivenöl
  • => 5. Geruchstest nach 7 Tagen mit Kräutermischung: Die bekannte Abstufung von a) nach c) abnehmend in der Olivenöl- und Kräutermischung
  • Bei allen Geruchstests, wurde die Nase abwechselnd ca. 5cm über dem Glas und in das Glas gehalten und mit kurzen abwechselnden sowie tiefen Atemzügen das Aroma aufgenommen – zwischen den Versuchen wurden jeweils die Gläser in der Luft zur ‚Neutralisation‘ mehrfach geschwenkt.

Farbe

  • => optisches Ergebnis des 3. Geruchstest nach 30 Minuten: kein Unterschied festzustellen
  • => optisch bei 50% Sonnenlicht und 50% Kunstlicht kein Unterschied festzustellen!
  • => optisches Ergebnis des 4. Geruchstest nach 14 Stunden: kein Unterschied festzustellen
  • Alle Öle sind gleich gelb gefärbt und gleich ‚durchsichtig‘

Lösungseigenschaft

  • wie bereitwillig das Öl Lösungsmittel ist,
  • => geschmackliches Ergebnis des 3. Geruchstest nach 30 Minuten: c) schmeckt extrem nach Kurkuma – leicht im Abgang; b) schmeckt 50:50 nach Kurkuma und Olivenöl ; a) schmeckt nach wie vor dominierend nach Olivenöl mit bitterem Abgang
  • Von a) nach c) nimmt die Lösungsmittelbereitwilligkeit zu.

Zunge, Nase und die inhalative Verbindung über den Rachenraum bilden über das Gehirn den Geschmack, die eigentliche Qualität des Geschmacks; wer hier nicht auf Bio „geeicht“ ist und Geruchsverlust durch gesundheitsverändernde Maßnahmen hat (z.B. Verletzungen auf der Zunge oder Nasenschleimhaut durch mechanische Zerstörung), schmeckt die feinen Nuancen nicht heraus.

3) Olivenöle mit Kräutermischung

Nur die Kräutermischung
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Kräutermischung mit dem jeweiligen Olivenöl
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Die Kräutermischung wurde ca. 1 Std. unter mehrmaligem Durchrühren vorbereitet
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Teil 1 „Salate“ – Olivenöl als Hauptbeigabe (Kalte Speise, 23.04.2022)
Wie stelle ich ein Öl am besten dar, um sich in der Verbindung mit dem Essen am besten zu bewähren ? Ja richtig, in der Kombination mit Salat und Kräutern. Die Frische der Kräuter und Gemüse unterstützen den natürlichen Olivenöl-Geschmack ohne durch z.B. Röstaromen des Brat- oder Dünstvorgang gestört zu werden – denn Ziel ist, wie bei allen meiner Bio-Essen, die ‚Geschmacksexplosion im Mund‚ zu erhalten – pure Frische, …damit die Geschmacksknospen mit den Riechepithel auch jede Nuance herausarbeiten und das Gehirn das Happening zusammensetzt…

und laß mir dazu natürlich bestimmte Essen dazu einfallen, den typischen Geschmack im Wettbewerb heraus zu arbeiten, mit:

  • Mozzarella (Kuhmilch)
  • Feta (30% Ziegenmilch , 70% Schafsmilch)
  • Strauch-Tomaten
  • Diverse Kräuter aus Balkonia

Ich wähle bewußt kein Salat wie Rucola, weil dieser sehr bitter ist und hohe Qualitätsunterschiede hat, je nachdem wo ich den Salat kaufen kann und daher unterschiedlich dominieren könnte und die Nuancen ‚unterbuttert‘ – das wäre schon eine eigene Challenge für sich…

Ich habe einen „Standard-Tomaten-Mozzarella-Salat“ der hier auf dem Blog in unterschiedlicher Kombination immer wieder auftaucht – den Geschmack kenne ich seit Jahren zu genüge und kann hier gut unterscheiden.

Die Bio-Essen
Aufgrund der zuvor genannten Testergebnisse, wähle ich folgende Essen:

  • 1) Olivenöle mit Tomate/Mozzarella/Basilikum
  • 2) Olivenöle mit Bruschetta
  • 3) Olivenöle mit Feta

1) Italienische reife Strauchtomaten mit Mozzarella + Kräutermischung für die Öle
Olivenöl mit Kräutermischung (Knoblauch, Rosmarin, Oregano, Bohnenkraut, Thymian, Schnittlauch, Tiefensalz, gestossener Pfeffer)
[Das Kraneburger-Wasser schmeckt heute nicht gut..irgendwie wie nach Bakelit und modrig..ich tausche das Wasser gegen stilles Glasflaschenwasser beim Mundspülen aus]

a)
Geruch dominierend Olivenöl, Zimtbasilikum ca. 70:30
Geschmack: (Reihenfolge)
1. Voller Teller: dominierend Olivenöl, dann Zimtbasilikum mit Mozzarella, Tomate und Kräuter fallen weniger auf
2. Leerer Teller: Tomatenwasser-Öl-Gemisch mit Tiefensalz und Pfeffer kräftig insgesamt.

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b)
Geruch Olivenöl mit Zimtbasilikum ca. 50:50
Geschmack: (Reihenfolge)
1. Voller Teller: Tomate, Mozzarella, Olivenöl, Zimtbasilikum
2. Leerer Teller: dominierend Olivenöl mit etwas Säure des Tomatenwassers

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c)
Geruch Olivenöl mit Zimtbasilikum und Pfeffer ca. 35:35:30
Geschmack: (Reihenfolge)
1. Voller Teller: Tomate, Mozzarella, Zimtbasilikum, Olivenöl, Pfeffer
2. Leerer Teller: Tomatenwasser, Olivenöl, Kräuter

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2) Bruschetta-Derivat
Italienische reife Bio-Strauchtomaten mit Mozzarella, Basilikum + Kräutermischung für die Öle, klein gewürfelt
auf Dinkelvollkornbrot

a)
Der dominante Geschmack des Olivenöls fällt in der Gesamtkomposition nicht dominierend auf. Alle Zutaten zusammen schmecken sehr frisch, auch wenn die Zubereitung bereits 1 Std. alt ist. Hier ist auch der bittere Nachgeschmack des Olivenöls in der Gesamtkomposition von Vorteil, weil Alles zusammen sehr stark im Geschmack ist.

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b)
wie a) nur etwas abgeschwächter in der stärke und Geschmack.

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c)
Brot und Mozzarella/Basilikum sind der vorherrschende Geschmack mit dem Bitterkeit des Olivenöls, jedoch fällt das Olivenöl als Olivenöl wenig auf.

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3) Tomate mit Feta + Kräutermischung für die Öle
Kräutermischung für die Öle auf Feta im Zitronenmelissenbett mit gehackten Salbeiblätter über streut

a)
ergänzt sehr gut zu dem ‚mehligen‘ Feta und den Kräutern – der bittere Einzelgeschmack fällt nicht mehr dominant auf;
die Kombination paßt gut zusammen.

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b)
schmeckt dominant nach dem ‚mehligen Feta‘ – der Olivenöl-Geschmack geht durch die Zitronenmelisse und den Salbei fast unter.

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c)
Das Olivenöl fällt sich sonderlich auf; erst nach mehreren Bissen kommt so langsam der Olivenöl-Geschmachck durch und auch der bittere Geschmack stärker hervor – erst als der Feta zerdrückt im Olivenöl gegessen wird, schmeckt das Olivenöl nach Olivenöl – ohne Kräuter!

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Fazit „Teil 1“:

So, die Challenge „Teil 1“ habe ich soeben um 21:30 Uhr beendet – die Ergebnisse haben mich überrascht, wenn man mal 3 Bio-Olivenöle im Vergleich testet. Nebenbei habe ich gemerkt, wie schlecht das Ratinger Trinkwasser aus der Leitung ist, trotz keramischer Filterung – am Sonntag schmeckte es grauselig nach ‚Bakelit‘ am Samstag weniger. Parallel zum Test habe ich immer die Ergebnisse mitgeschrieben und hier eingearbeitet.

Es gibt 2 erste Sieger: a) und b) sind vergleichbar, wobei a) eindeutig fruchtiger und kräftiger im Geschmack ist – wer es kräftig & fruchtig mag nimmt a), wer etwas weniger kräftigeren Geschmack mag nimmt b).

Schwer enttäuscht bin ich von c)! Die Werbung verspricht immer daß der Hersteller „Lebensmittel liebt“, aber leider keine Qualität! c) war bisher mein Standard Olivenöl, weil ich mich andere Produkte seiner Hausmarke bisher im Wettbewerb geschmacklich überzeugt hatte (z.B. süße Bio-Sahne oder Bio-Mozzarella) und auch noch nie 3 unterschiedliche Olivenöle zur gleichen Zeit benutzt habe! Das ist nun Geschichte.

Also wer „Bio“ verinnerlicht hat, zeigt auch Qualität im Geschmack; wer nur auf den „Bio-Zug“ mit aufspringen will um Umsatz zu generieren fällt durch – das ist der 2. Vergleichstest, wo ein Bio-Produkt dieser Lebensmittelkette die Lebensmittel lieben den letzten Platz, sogar noch vor dem Discounter, erhalten hat!

 

Welches Olivenöl ist nach "Teil 1" Ihr Favorit ?

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Event-Urls:
https://gesundes-essen.bio/projekte/gesunde-essen-mit-christian
https://gesundes-essen.bio/event/das-olivenoel-projekt


Intermezzo
a) läßt sich bei allen Stufen am E-Herd zum Braten von Bratkartoffeln nutzen!
Ein einfacher schneller Happen zwischendurch: Gewürfelter Feta, reichlich Olivenöl, Tiefensalz, gestossener Pfeffer und ein Stück des Lieblingsbrots: Hier schmeckt a) wunderbar frisch


Teil 2 „Fleisch“ – Olivenöl als Nebenbeigabe I (Warme Speisen, 30.04.22)

Wie stelle ich ein Öl am besten dar, daß einen starken Eigengeschmack hat und das ein Essen unterstützen, nicht aber dominieren soll, also genau gegensätzlich zum Salat + Kräuter im Teil 1 !?

Diese Frage beantworte ich an heute im „Teil 2“! 😉

Die Bio-Essen
Aufgrund der Testergebnisse aus Teil 1, wähle ich folgende Fleischsorten:

  • 1) Rinder Hüftsteak mit Shiitake und Paprika + Kräutern
  • Fleisch: 3x ca. 114,7 gr./Stk. = 4,69 EUR/Stk.
  • 2) Lammkeule mit gebratenen Bohnen, Knoblauch + Kräutern
  • Fleisch: 3x ca. 112,7 gr./Stk. = 4,27 EUR/Stk.
  • 3) Hühnerbrustfilet mit Paprika + Kräutern
  • Fleisch: 3x ca. 107,0 gr./Stk. = 4,18 EUR/Stk.

Voraussetzungen

Immer für a)
Fleisch: Stahlpfanne mit Stahlboden
Gemüse: Alu-Wokpfanne

Immer für b)
Fleisch: Stahlpfanne mit Kupferboden
Gemüse: Stahlpfanne mit Stahlboden

Geschmackstest:

c)
Wurde nicht getestet, da kein Hinweis auf der Flasche ist, ob dieses Olivenöl auch zum Braten und Dünsten geeignet ist;
aufgrund des schlechten Ergebnis zu Test 1, ist mir das teure Bio-Fleisch auch zu schade für einen Versuch und vergiften möchte ich mich auch nicht durch ein oxidierendes Ölgemisch!

1) Rinder Hüftsteak mit Shiitake und Paprika + Kräutern
Sowohl Fleisch (medium) wie auch Gemüse (Paprika, rote Zwiebeln – etwas mehr als ‚al dente‘) sind jeweils im jeweiligen Olivenöl gebraten. Kräuter sind Rosmarin und Petersilie, Tiefensalz und gestossener Pfeffer.

a)
Geruch und Geschmack nach allen Zutaten: Fleisch, Shiitake, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Olivenöl; etwas kräftiger als b)

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b)
Geruch etwas nach „verbranntem Öl“ so daß alles Andere etwas untergeht;
Geschmack noch nach Olivenöl und abgeschwächt zu a) nach allen Zutaten: Fleisch, Shiitake, Paprika, Petersilie
Das Olivenöl qualmt und spritzt bei gleicher Temperatur zu a)

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2) Lammkeule mit gebratenen Bohnen, Knoblauch + Kräutern
Sowohl Fleisch (medium) wie auch Gemüse (Bohnen, rote Zwiebeln) sind jeweils im eigenen Olivenöl gebraten.
Dazu Petersilie und Preiselbeeren

Nachdem unterschiedlichen Geschmack aus 1) habe ich jeweils die Pfannentemperatur dazu gemessen.

a)
Fleisch: 200°C
Gemüse: 186°C
Geruch und Geschmack nach allen Zutaten: Fleisch, Bohnen Petersilie, Pfeffer, Olivenöl

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b)
Fleisch: 190°C
Gemüse: 186°C
Geruch etwas nach „verbranntem Öl“ so daß alles Andere etwas untergeht;
Geschmack „tranig“ nach „Öl“ – die Olive ist weg! Alle Zutaten schmecken tranig

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3) Hühnerbrustfilet mit Paprika + Kräutern
Sowohl Fleisch (medium) wie auch Gemüse (Paprika, rote Zwiebeln – etwas mehr als al dente) sind jeweils im jeweiligen Olivenöl gebraten.

a)
Fleisch: 200°C
Gemüse: 186°C
Geruch und Geschmack nach allen Zutaten: Fleisch, Paprika, Petersilie, Pfeffer, Olivenöl, jedoch fällt das Olivenöl nicht stark auf

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b)
Fleisch: 190°C
Gemüse: 186°C
Geruch etwas nach „verbranntem Öl“ so daß alles Andere etwas untergeht;
Geschmack „tranig“ nach „Öl“ – die Olive ist weg! Alle Zutaten schmecken tranig

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Fazit Teil 2

So, die Challenge „Teil 2“ habe ich soeben um 21:30 Uhr beendet – aufgrund der Tatsache, daß c) keinen Hinweis auf der Flasche hat, ob dieses Olivenöl auch zum Braten und Dünsten geeignet ist, gingen nur a) und b) ins Rennen.
Auch hier wieder haben mich beide Öle im Vergleich überrascht, wenn man mal 2 Bio-Olivenöle im Vergleich – warm – testet. Das Kraneburger Wasser zum Nachspülen habe ich mir heute geschenkt und anstelle dessen einen Chardonnay genommen. Parallel zum Test habe ich wie im Teil 1 immer die Ergebnisse mitgeschrieben. Jetzt sichte ich in den nächsten Tagen die Photos die ich angefertigt habe und schaue, wie ich Alles in den Blog bekomme!

…essen muß ich heute Abend Nichts mehr bei 3×2 Essen, sieht mein Bauch aus als wäre er schwanger… 😉

 

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https://gesundes-essen.bio/Event/das-olivenoel-projekt-teil-2


Teil 3 „Fisch“ – Olivenöl als Nebenbeigabe II (Warme Speisen, 08.-09.05.2022)

Wie stelle ich ein Öl am besten dar, daß einen starken Eigengeschmack hat und das ein Essen mit ebenfalls starkem Eigengeschmack unterstützen, nicht aber dominieren soll, also genau gegensätzlich zum Salat + Kräuter im Teil 1 sowie Fleisch im Teil 2 !?

Diese Frage beantworte ich nächste Woche im „Teil 3“! 😉

 

Die Bio-Essen
Aufgrund der Testergebnisse Teil 1 und 2, wähle ich folgende Essen:

  • 1) Süßwasserfisch „Wels“ mit Kräuter
  • Fisch: 2 Filets ca. 183 gr./Stk. = 3,54 EUR/Stk.
  • 2) Salzwasserfisch „Thunfisch“ mit Kräuter
  • Fisch: 2 Filets ca. 80 gr./Stk. = ca. 4,29 EUR/Stk.
  • 3) Salzwasser Schalentiere „Tiger-Shrimps“  mit Kräutern
  • Garnelen: 2×4 Stk., ca. 17,25 gr./Stk. = ?? EUR/Stk.

Sonntag + Montag findet der 3. und letzte Teil statt

Voraussetzungen

Vorweg: Frischen Bio-Fisch habe ich in Ratingen nicht bekommen; daher habe ich herkömmliche Fischarten gewählt in der Hoffnung, daß hier Schadstoffe wie Pestizide, Antibiotika, wachstumsfördernde Mittel u. dgl., Schweröl und sonstigem Dreck, sich in Grenzen halten. Tja…

Immer für a)
Fisch: Stahlpfanne mit Stahlboden
Gemüse: Alu-Wok-Pfanne

Immer für b)
Fisch: Stahlpfanne mit Kupferboden
Gemüse: Stahlpfanne mit Stahlboden

Geschmackstest:

1) Süßwasserfisch „Wels“, 2 Filets, ca. 175gr/Stk.

Gebraten im jeweiligen Olivenöl, mit Zugabe von gestossenem Pfeffer, Tiefensalz und kurz vor dem Servieren Schalotten, Knoblauch, zerhacktes Rosmarin sowie Spritzer Zitrone. Der Fisch etwas mehr als glasig, aber ’nicht trocken durch‘. Pfannentemperatur: ca. 200°C, 5 Minuten einseitig gebraten.

Auf dem Teller drapiert wird mit gestossenem Pfeffer, Petersilie und Rosmarin – auf den Öl-Saucenspiegel habe ich verzichtet, da der ‚Fisch gerne im Öl badet und Öl aufnimmt‘.

Bei a)
fällt das Olivenöl nicht auf: Der Fisch ist zart, schmeckt nach Fisch und die Kräuter nach Kräuter.
Bei der ca. Eßlöffel Extrazugabe von Olivenöl auf dem Teller, lullt sich der bekannte Olivenöl-Geschmack mit einer Probe Fisch zum starken Fischgeschmack hinzu, so daß wieder ein gleich dominierender Geschmack aus 2-3 Komponenten entsteht.

'Das Olivenöl-Projekt'

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Bei b)
fällt das Olivenöl auch nicht auf: Der Fisch ist zart, schmeckt nach Fisch und die Kräuter nach Kräuter.
Bei der ca. Eßlöffel Extrazugabe von Olivenöl auf dem Teller, lullt sich der Ölgeschmack mit einer Probe Fisch zum starken Fischgeschmack hinzu so daß bei diesem Olivenöl jedoch ein eher „öliger“ Geschmack entsteht, da die Eigenart von a) im Geruch und Geschmack des Olivenöls fehlen.

'Das Olivenöl-Projekt'

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2) Salzwasserfisch „Thunfisch“, 2 Filets, ca. 80gr./Stk.

„Thunfisch im Pfefferbett“

Gebraten im jeweiligen Olivenöl, mit Zugabe von Tiefensalz und kurz vor dem Servieren mit einem Spritzer Zitrone und mit Weißwein (Chardonnay) abgelöscht. Der Fisch 5 Minuten lang im Öl einseitig gebraten. Pfannentemperatur:  ca. 200°C.

Auf dem Teller wird der Fisch auf das gestossene Pfefferbett gelegt, mit dem Olivenöl-Fischsaft übergossen und mit Salbeiblättern und Schnittlauch garniert.

Bei a)
fällt das Olivenöl nicht auf: Der Fisch ist weich und zart, riecht und schmeckt nach Fisch, die Kräuter schmecken nach Kräuter, riechen jedoch nicht nach Kräuter.

'Das Olivenöl-Projekt'

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Bei b)
fällt das Olivenöl „tranig/ölig“ auf: Der Fisch ist trocken, schmeckt nach Fisch und die Kräuter schmecken nach Kräutern, riechen jedoch stärker als a) nach Kräutern.

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3) Salzwasser Schalentiere „Tiger-Shrimps“, 2×4 Stk.

Gebraten im jeweiligen Olivenöl, mit Zugabe von Schalotten und Knoblauch. Die Tiger-Shrimps wurden 5 Minuten lang im Öl einseitig gebraten. Pfannentemperatur: ca. 200°C.

Auf dem Teller werden die Tiger-Shrimps auf einem Petersilienbett gelegt, mit dem Olivenöl-Shrimpsaft übergossen und mit zusätzlichen gebratenen Zwiebeln und Knoblauch sowie gehackten Petersilie und Rosmarin garniert.

Bei a)
fällt das Olivenöl nicht auf: Die Tiger-Shrimps sind gebraten hart aber saftig, riechen und schmecken nach Shrimps. Die Kräuter riechen und schmecken nach Kräutern, die gerösteten Schalotten und Knoblauch unterstützen geschmacklich den Shrimps-Geschmack.

'Das Olivenöl-Projekt'

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Bei b)
fällt das Olivenöl auch hier „tranig/ölig“ auf: Die Tiger-Shrimps sind trocken, schmeckt nach Tiger-Shrimps und die Kräuter schmecken nach Kräutern – geruchlich dominiert der etwas tranige Ölgeschmack – im Mund ist dieser tranige Geschmack ebenfalls deutlich spürbar.

'Das Olivenöl-Projekt'

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Fazit Teil 3

Es erstaunt mich immer wieder was sich am Ende solch einer Testreihe als Ergebnis offenbart! Denke ich mir ein spezielles Rezept aus, was zum jeweiligen Fisch am besten schmeckt….kommt dann das Olivenöl dazu…schmeckt das Resultat anders als ich vermutet habe…bei den mir bisher bekannten Olivenölen.

 

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https://gesundes-essen.bio/Event/das-olivenoel-projekt-teil-3

 

End-Ergebnis

Die Olivenöl-Challenge ist nun beendet.

Voller Erfolg – besser als ich vermutet hatte!

Sehr spannend war jeder Teil in der Wahl und Zubereitung sowie dem Ergebnis des Testessen – meine Meinung meines bisher gewählten Olivenöl hat sich gewandelt – 3 Öle im Wettbewerb zu haben bei gleichen Bio-Essen zeigt den Qualitätsunterschied deutlich.

Es ist aber schwierig gewesen mit einem E-Herd mit nur 4 Platten (und mit nur 2 Turbos) und eigentlich 6 Pfannen unterschiedlicher Bauart und Temperaturen gleichzeitig zu kochen – meine (Miet-)Wohnungsküche reicht dafür einfach nicht aus und ich mußte gekonnt jonglieren ein brauchbares Ergebnis zur gleichen Zeit abzuliefern Alles noch heiß genießen zu können…aber ich koche ja schon seit 3 Jahrzehnten… und coole Loungemusixx unterstützte mich in meinen Bio-Kochsessions im Flow zu sein…

3 Monate Dauer von der ersten Idee, über die Erstellung der Testkriterien, Auswahl der Bio-Essen, Organisation und Kauf der Lebensmittel sowie den Kräutern meiner ‚Ländereien auf Balkonia‘ bis hin zur digitalen Bearbeitung war alles dabei – das liebe ich an meinen Projekten, die vielfältigen Arbeitsweisen als Generalist. Kosten um die 300 EUR – selbstfinanziert (was sich in zukünftigen Projekten ändern soll!)

Die „Untersuchungstexte“ sind bereits parallel nach jedem Essen geschrieben worden – bei jedem Essen wurde ich durch den Geschmack überrascht – meine Favorit steht fest – was ist Ihrer ?

 

Welches Olivenöl ist Ihr ultimativer Favorit nach allen 3 Testteilen ?

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Wie fanden Sie meine Bio-Olivenöl-Challenge ?

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„Lust auf Lecker ?“

Ihnen gefällt das leckere „Bio-Ölivenöl aus Griechenland“, dem Gewinner dieser Challenge ? Mir auch, daher habe ich mit dem Hersteller „KORONAIKI Olivenölmanufaktur“ 3 Deals gemacht – auch für meine Blog-Besucher:

1. Mein Deal! „Gesundes-Essen.bio“
Der Hersteller „KORONAIKI Olivenölmanufaktur“ ist ab  01.07.2022 offizieller Sponsor meines im Blog genutzten Bio-Olivenöls. Mein erster Sponsor seit Bestehen des Blogs Ende 2016! 🙂

2. Ihr Deal! – Privatleute –
Sie  erhalten 5% Rabatt bei Ihrem Olivenöl-Einkauf in dem Webshop des Herstellers. Bitte schicken Sie mir hierzu Ihre Kontaktdaten im folgenden Kontaktformular und erhalten dann Ihren persönlichen Rabattcode per eMail zugeschickt.

3. Ihr Deal! – Gewerbetreibende –
Sind Sie gewerblicher Großabnehmer ? Eine Restaurantkette ? Oder ein Luxusrestaurant ? U.a. ? Bis zu 10.000 Liter bestes Bio-Olivenöl stehen aktuell jährlich zur Verfügung. Wollen Sie den Geschmacksgenuß weitergeben ? Bitte teilen Sie mir mit, an welchen Größen Sie interessiert sind. Bitte geben Sie auch Ihre Telefonnummer zur Kontaktaufnahme ein.

Der Rabattcode gilt nicht für die Probierfläschchen
Als Gewerbetreibender geben Sie hier bitte Ihren Fa.-Namen ein.
Als Gewerbetreibender geben Sie hier bitte Ihre Fa.-Adresse ein.
Als Trennung zwischen Vorwahl und Ruf-Nr. können Sie ein "." (Punkt) oder "," (Komma) nutzen.
Als Gewerbetreibender geben Sie hier bitte Ihre Umsatzsteuer-ID ein.

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Meine nächsten Projekte warten auf Unterstützer:

„Das Algen-Seegras Projekt“ (Direktvertrieb gesucht)
https://gesundes-essen.bio/projekte/das-algen-seegras-projekt

und

„Das Messer-Projekt“ (Messerhersteller gesucht)
https://gesundes-essen.bio/projekte/das-messer-projekt

und

„Das ‚Ziegenklöten‘-Projekt“ (Bio-Schlachterei gesucht)
https://gesundes-essen.bio/projekte/das-ziegenkloeten-projekt

Hier werden noch Sponsoren gesucht die an den Projekten teilnehmen wollen.


Ratingen, 14.04.2022 (Update 30.06.2022)

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Mein Olivenöl im Blog wird seit 01.07.2022 gesponsort durch:

'Das Olivenöl-Projekt'

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Besucht bitte auch mein neues Projekt „Cooking-Art.Shop“ unter https://Cooking-Art.Shop – hier verkaufe ich die besten Bilder meines Bio-Koch-Blogs „Gesundes-Essen.bio“ für Eure Tische, Vitrinen, Wände und Fassaden als Tischbilder, Wandbilder, Leuchtkästen, Fassadenbilder, Küchenkalender, Rezeptkarten, Kochbücher, Puzzle, Lightshows, Kochevents, Geschenkartikel, Auftragsarbeit, Werbung und noch Vieles mehr…

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1 Bewertung

Karsten Felix Liebs
5

Wow. Ein explorativer kulinarischer Ingenieur. Respekt für die Tiefe und Breite der Versuche. Das zeigt sehr große Leidenschaft. Dafür geb ich zehn von fünf möglichen Punkten. Ich koche nicht. Darum habe ich keine "Öl-Krise". Aber ich bewundere, die Passion, dieses Thema so intensiv zu erforschen. Und dies gern zu teilen. Ich bin mir sicher: Im Kontext "Gesunde Ernährung" wird hier noch viel mehr Anderes kommen. Ich werde folgen. Vielleicht lerne ich sogar kochen. Mir gingen die Inhalte runter wie Öl. Teilen ist ja auch wichtig: Als Gastro-Gäng(st)er steh ich auf Distel-Öl. Auf Traubenkern-Öl. Auf Erdnuss-Öl. Je nach Speise. Lest den Kulingenieur weiter. Es lohnt sich. LG KFL

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