‚Das Hanf-Projekt‘

Hanf ist ein Kraut und Gemüse und
aufgrund seiner Eigenschaft vielfältig einsetzbar.

Hanf fuhr bereits früher zur See und
dämmt heute Häuser vor Kälte und Wärme;

Hanf kann als Kleidung getragen werden und
dichtet seit Jahrzehnten Rohre ab;

Hanf ist ähnlich wie Bambus als Naturstoff seit Jahrtausenden bekannt.

Die Chinesen kennen an die 4000 verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von Bambus;
darunter auch Baumbuskaffee als Genussmittel oder Bambussprossen als Nahrungsmittel im Essen.

Kann Hanf auch gegessen werden ?

Hanf ist nachweislich auch ein Heilmittel und macht weder physisch noch psychisch abhängig – ist jedoch als Genussmittel verboten.
Alkohol ist nachweislich ein Nerventoxin und macht physisch und psychisch abhängig – ist jedoch als Genussmittel erlaubt.

Warum ist ein Toxin, ein Gift das Leben tötet erlaubt,
jedoch ein Heilmittel was Leben fördert verboten ?

…dass versteht kein normal denkender Mensch!

Hanföl z.B. heilt nachweislich Krebs;
Hanföl wurde von den ‚Gegnern des Lebens‘ und ‚Gegnern der Heilung‘ vom Markt genommen.
Alkohol ist von ‚Befürwortern von Giften‘ und ‚Befürwortern von Krankheiten‘ flächendeckend sogar in jedem Kiosk erhältlich.

Hanf berichtet nicht jährlich über Heilung;
Alkohol berichtet jedoch jährlich über Tote.

Was macht Hanf so besonders ?
Ist es seine faserige Eigenschaft ?
Sind es bestimmte Inhaltsstoffe ?

Heilkräuter werden bei verschiedenen Völkern der Erde seit Jahrtausenden in der Nahrungsmittelzubereitung zur Unterstützung der Gesundheit eingesetzt.

Welchen Geschmack hat Hanf als Nahrungsmittel ?
Wie schmeckt Hanf im Essen ?

Gibt es Hanf wie Bambus in unterschiedlichen Arten ?
Gibt es Hanf mit unterschiedlichen Eigenschaften und Inhaltsstoffen ?

Schmeckt Hanf ohne bestimmte Inhaltsstoffe gleich seinem typischen Geschmack ?

Es gibt mittlerweile viele Hanfprodukte mit seinem unverwechselbaren Geschmack auf dem Markt als Nahrungs- und Genussmittel, wie z.B. Hanföl, Hanf-Bärlauch-Pesto, Hanf-Brotaufstrich, Hanfkörner und Hanfmehl zum Brot backen, Hanfblattpulver für Smoothies und noch Vieles mehr.

Darf Hanf also als Gemüse, Gewürz und Kraut in der Küche heute noch fehlen ?

Diese Frage habe ich mir in dem Kochprojekt, „Das Hanf-Projekt“ gestellt und Etwas Leckeres einfallen lassen…mit steigendem Highlight.

‚Das Hanf-Projekt‘

„2 Tage Dauer-Kochen in der Bio-Küche:“

Fazit:
Nein, Hanf darf in der Küche nicht fehlen!

11 leckere Zubereitungen habe ich mir vorgenommen mit Hanf zu realisieren:

01. Tomaten mit Mozzarella und Hanf
02. Hanf-Kräuterbutter
03. Hanf-Pesto
04. Hanf-Lamm-Frikadellen Versionen
05. Hanf-Rührei
06. Hanf-Sauce
07. Dinkelbrot mit Hanf-Sauce
08. Hanf-Frühstück
09. Lammfilet mit gebratener Hanfdolde
10. Hanf-Öl
11. Hanf-Salat

Alles lecker und einmalig im Geschmack!

Zur Info: Die Hanfblätter hatten keinerlei bewusstseinsverändernde Nebenwirkungen gehabt, sondern „nur“ den typischen Hanf-Geschmack, der jeder Zubereitung/Essen eine bisher ungewohnt neue Geschmacksnote gibt! Der verwendete Hanf ist ein streng deutsch kontrollierter Zuchthanf für die Verwendung in der Lebensmittelproduktion als „Samendonator“. Das hier im Projekt verwendete Hanföl ist ein käufliches Produkt im gut sortierten BIO-Laden.

Von dem Rotwein (mit Alkohol) zum „Lammfilet mit gebratener Hanfdolde“, bin ich beschwipst, also „high“ geworden (Rotwein ist auch bekannt als Aphrodisiakum und hat auch heilsame Wirkung, wenn in Maßen genossen) der nach 1 Glas leckerem Merlot aus Italien von Ratingens bester Pizzaria (leider nicht Bio, aber lecker!). Wie bereits oben erwähnt ist Alkohol ein „legales Nerventoxin“ – als Chemikaliensensitiver merkt man sofort, welche Chemikalien für Organismus ungesund sind! – Lamm(filet) ohne Rotwein ist jedoch ein No-Go!

Im Folgenden gebe ich die Erfahrungen bei der Zubereitung mit Hanf wieder.

Verwendet habe ich die unteren grünen Blätter der weiblichen Pflanze (s. Bild links und unten) sowie die Samendolden mit den feinen zarten Blätter. Dass hat den Grund, dass die weibliche Pflanze bei allen Pflanzen mehr Vitamine, Mineralien, ätherische Öle und damit auch mehr Heilwirkung enthält – somit gesünder ist und den Geschmack gut entfaltet.

Bevor ich damit kochte, habe ich Alles erst einmal gekostet, um den individuellen Geschmack in meinen Geschmacksknospen und Hinterkopf „abzuspeichern“…dann kann es losgehen…

Beitragsbild:

Das Hanfblatt bzw. die einzelnen „Blätter“ sind relativ „hart“ von dem Blattaufbau und scheinen auch feine Härchen zu haben – gibt auf der Zunge, ein Gefühl als würde man einen Eisholzstil ablecken – also gewöhnungsbedürftig und nicht mit einem Salatblatt oder mit der Härte eines Lorbeerblatts zu vergleichen.

Bei der Zubereitung muss darauf geachtet werden was das Ziel ist – als Rohkost im Salat; gedünstet oder gebraten als Beilage usw.

Ich habe die abgeschnittenen Blätter sowie klein gehackt, 1-2 mm, verwendet. Einmal um in der Kürze der Zeit mehr Geschmack im Essen entfalten zu lassen und natürlich auch in der Kombination mit Ölen, über die größere Oberfläche und zerquetschten Zellen schneller den Geschmack ins Öl zu „extrahieren“. Frisch ist immer bei der BIO-Kost vorzuziehen und ein Geschmackserlebnis zu bekommen – alle meine BIO-Essen geben dies wider.

Ist das Blatt zu fein gehackt, hängt es zwischen Zähnen und Zahnfleisch und will dort nicht mehr so schnell raus – unangenehm, daher als Beilage zu Fleisch z.B. die vollen kleineren Hanfblätter der Dolde verwenden, die roh oder gedünstet genossen werden können.

Der typische Hanfgeschmack entlohnt jedoch die Unannehmlichkeiten.

Also, fangen wir einmal an mit dem „Hanf-Projekt“:
(Hier stelle ich nur das Endergebnis vor – der Kochverlauf kommt einzeln im Blog in gewohnter Darstellung)

 

01. Tomaten mit Mozzarella und Hanf

Die Zubereitung ist gleich der klassischen Variante, nur an Stelle des Basilikum, werden die kleinen feinen zarten Blätter der Hanfdolde verwendet und das Olivenöl wird gegen Hanföl getauscht.

Mein Rezept:
Große Strauchtomaten
Tiefensalz
gestossener Pfeffer
Mozzarella
Hanfblätter
Hanföl

Dazu ein Glas Kokoswasser

Beitragsbild:

Garniert mit 3 zusätzlichen Hanfdoldenspitzen in Hanföl

Fazit:
Lecker!
Lecker!
und nochmals Lecker!!!

Dass, was man normalerweise an Basilikum beim Standard heraus schmeckt, übernimmt hier der Hanf!
Die Kombination ist sehr lecker; auf die Zugabe von Balsamico wurde verzichtet und anstelle dessen eine Extraportion Hanföl dazu gegeben, damit auch der Hanfgeschmack heraus kommt!

Siehe auch Beitrag im Blog unter:
http://gesundes-essen.bio/2018/07/03/tomaten-mit-mozzarella-und-hanf

 

02. Hanf-Kräuterbutter

Auch hier erfolgt die Zubereitung relativ klassisch: Zutaten werden klein geschnitten und mit Butter zusammen verrührt. Die Hanfblätter entstilen und feinhacken

Mein Rezept:
Biobutter
Hanfblätter
gestossener Pfeffer
Tiefensalz
Schalotten

Beitragsbild: „Warme Hanf-Kräuterbutter“

Fazit:
Bereits im warmen Zustand schon lecker im typischen Hanfgeschmack – dafür muss die Hanf-Kräuterbutter jedoch Etwas „ziehen“, damit der Geschmack auch in das Fett der Butter kommt. Auf die Beigabe von Petersilie und Schnittlauch wurde verzichtet – dafür sind die Schalotten als Pendant zum Hanfgeschmack in der Kräuterbutter. Das Verhältnis Butter zu Hanf habe ich mit ca. 2:1 gewählt.

Lecker im warmen Zustand mit „Dinkelchen“ zusammen.

Beitragsbild: „Kalte Hanf-Kräuterbutter“

Fazit:
Im tiefgekühlten Zustand als Kräuterbutter auf Fleisch oder Gemüsezubereitung, entfaltet die Hanf-Käuterbutter ihren feinen typischen Geschmack.

Sehr Lecker!

 

03. Hanf-Pesto

Abweichend von der Standard-Zubereitung habe ich die Pinienkerne länger geröstet – im Nachhinein zu sagen, ein Fehler, denn die Röstaromem sind zu dominierend, sodass der typische Hanfgeschmack etwas untergeht und daher ist das fertige Hanf-Pesto auch dunkler;

Mein Rezept:
Geröstet Pinienkerne
Knoblauch
Tiefensalz
Gestossener Pfeffer
Hanf gehackt
Würziger harter Käse („Bio-Sonnenwende Käse 50+“) geraspelt
Gutes kaltgepresstes Olivenöl oder besser Hanföl

Beitragsbild: „Hanf-Pesto“

Fazit:
Der Geschmack auf der Zunge kommt trotz der dominierenden Röstaromen folgend zusammen: Erster Geschmack: Dominierend die gerösteten Pinienkerne, gefolgt von dem würziger mehliger Käse auf der Zunge und dann im Abgang entfaltet sich der feine Hanfgeschmack; natürlich eingebettet in den frischen Ölivenölgeschmack. Beim nächsten Mal würde ich überlegen schon vorher ein Hanföl zu nehmen, damit der Olivenölgeschmack nicht zu überlagernd wird.

Zusammen mit Kamutnudeln oder Dinkelbrot eine sehr leckere Alternative zu Standard-Pestos – hier mit dem gewissen „Etwas“!

 

04. Hanf-Lamm-Frikadellen Versionen

Jetzt wird es zum ersten Mal besonders lecker!

Also „Lamm und Hanf“ in der Kombination war eines der besten Ideen, die ich für dieses Projekt hatte; auch das „Lammfilet mit der gebratenen Hanfdolde“ unter Punkt 09. ist eine Gaumenfreude!

Nun zu den Frikadellen.

Ich habe mir 3 Typen einfallen lassen:

a) Lamm-Hanf-Frikadelle
b) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver ummantelt
c) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver vermischt

um zu testen, was intensiver und dadurch auch leckerer schmeckt und handhabungstecchnischer einfacher in der Herstellung ist, da das Lammhack aufgrund seines hohen Fettanteils doch recht an den Fingern/Händen „klebt“.
Alles mittelgrob gehackt; Fleischbällchen geformt und dann plattgrdrückt.
In Kokosöl außen braun und innen zart rosa gebraten.

Mein Rezept:
a) Lamm-Hanf-Frikadelle
Lammhack aus der Schulter
Schalotten
Knoblauch
Rosmarin
Hanfblätter
Tiefensalz
gestossener Pfeffer

Mein Rezept:
b) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver ummantelt
Lammhack aus der Schulter
Schalotten
Knoblauch
Rosmarin
Hanfblätter
Tiefensalz
gestossener Pfeffer
in Hanfblattpulver gewälzt

Mein Rezept:
c) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver vermischt
Lammhack aus der Schulter
Schalotten
Knoblauch
Rosmarin
Hanfblätter
Tiefensalz
gestossener Pfeffer
mit Hanfblattpulver vermischt

Beitragsbild: „Lamm-Hanf-Frikadelle“

Beitragsbild: „Saftige Frikadelle mit Hanf-Petersilie“

Garniert mit einer Mischung aus gehackten Hanfblättern und Basilikum sowie Hanföl und gestossenem Pfeffer.
Dazu ein schönes Tröpfchen Rotwein (italienischer Merlot)

Fazit I:
a) Lamm-Hanf-Frikadelle
Saftig und lecker, mit dem typischen Lamm- und Hanfgeschmack. Knoblauch unterstützt hier die bereits 2 domiernierenden Geschmacksnoten mit einem 3. dominierenden Geschmack. Da hatte ich das erste Mal Wehmut, dass ich im „Laborstil“ gekocht hatte und nur wenige Frikadellen zur Verkostung mir hergestellt hatte! Suuuper Lecker!

b) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver ummantelt
Wie zuvor, jedoch durch das Hanfblattpulver weniger klebrig bei der Zubereitung

c) Lamm-Hanf-Frikadelle mit Hanfblattpulver vermischt
Wie zuvor, jedoch durch das Hanfblattpulver weniger klebrig bei der Zubereitung.
Im Geschmack spürt man das Hanfblattpulver innen heraus, weil es ja auch nicht irgendwie zerkocht oder verbraten wird…

Fazit II:
Die Hanf-Frikadellen waren alle äußerst lecker. Mit den Zutaten dominierend im Geschmack, sodass diese sich gut zu Etwas weniger intensiven Lebensmitteln als Beilage oder als Hauptspeise eignen.
Sehr Lecker!

Siehe auch Beitrag im Blog unter:
http://gesundes-essen.bio/2018/07/06/lamm-hanf-frikadellen

 

05. Hanf-Rührei

Rührei mit Milch zu strecken, um es fluffiger zu bekommen kennen sicherlich Einige;
Rührei mit Petersilie und Kräutern zu verschmischen sollte auch bekannt sein – ich habe mir hier gehackte Hanfblätter in das geschlagene Ei untergemengt, um zum Sonntagsmorgenfrühstück auch gleich projektbezogen in der BIO-Küche anzufangen.

Mein Rezept:
Hanfblätter
Basilikum
Schnittlauch
Geschlagene Eier
Hanföl
Tiefensalz
gestossener Pfeffer

Garniert auf einer Scheibe getoastetem Dinkelchen

Beitragsbild: „Hanf-Rührei“

Fazit:
Kräuter-Rührei zum Frühstück einmal anders…auch sehr lecker…der zarte Hanfgeschmack kommt auch zur Geltung. die anderen grünen Zutaten unterstüzen den frischen Kräutergeschmack.
Sehr Lecker!

 

06. Hanf-Sauce
Die Hanf-Sauce ist die Vorbereitung zum Lammfilet.

Mein Rezept:
Hanföl
Kurkuma geraspelt
Hanfblattpulver

Beitragsbild: „Hanf-Sauce“

Fazit:
So alleine in Ordnung, jedoch soll die Sauce auch später verwendet werden, um den Hanfgeschmack im Gesamtkonzept zu heben.

 

07. Dinkelbrot mit Hanf-Sauce
Diese Variante habe ich schon einmal umgesetzt – sie ist lecker und als anderen Brotaufstrich durch aus zu genießen.

Mein Rezept:
Dinkelchen getoastet, in Streifen geschnitten und versetzt angeordnet
mit Hanf-Sauce beträufelt;
Zugabe Hanfblattpulver und
Kurkuma geraspelt

Beitragsbild: „Dinkelbrot mit Hanf-Sauce“

Fazit:
Frisch und lecker. Kurkuma passt sehr gut zu Hanf.

 

08. Hanf-Frühstück

Bestehend aus:
– Hanf-Rührei
– Getoastetes Dinkelchelchen mit Hanf-Sauce
– Kaffee
– Naturjoghi

Beitragsbild: „Hanf-Frühstück“

Fazit:
Leckeres leichtes „Hanf-Frühstück“

 

09. Lammfilet mit gebratener Hanfdolde

Jetzt kommt das absolute Highlight!

Geplant war eigentlich zum Lammfilet und der Hanfdolde etwas Gemüse in Form von gedünstetem Brokkoli, Möhrenwürfel und Zucchinistreifen zu machen. Blanke Theorie, denn dass spätere Ergebnis lies dies weder optisch, noch geschmacklich zu!

Das Lammfilet wurde auf seiner Fettseite in ca. 1,50 cm Streifen quer zur Faser eingeschnitten und erst auf dieser Seite in der Stahlpfanne knusprig gebraten; später umgedreht und dann von der anderen Seite ebenfalls gebraten bis das Innere zart rosa ist.

Parallel dazu vorbereitet die spätere Filetsauce aus frisch gehacktem Hanf mit Knoblauch und Rosmarin in gutem kaltgepresstem Olivenöl ziehen lassen.

Eine große Hanfdolde in der Stahlpfanne in Kokosöl beidseitig leicht braun braten.

Die Kunst ist Alles zur gleichen Zeit fertigzustellen! Also 4 Flammen in der Aktion mit 5 Zutaten, zeitlich auf einander abgestimmt…und später doch auf das 3-fach Gemüse zu verzichten…

Auf großem Teller mittig servieren – links das Lammfilet und rechts die Hanfdolde;
Fleisch und Hanfdolde werden mit der zuvor gefertigten Hanf-Knoblauch-Rosmarin Sauce überstrichen;
ein ausreichender Saucen-Spiegel sollte in Tellermitte vorhanden sein und mit dem Fleischsaft vermischen.

Beitragsbild: „Lammfilet mit gebratener Hanfdolde“

Und noch eins, weil es so lecker war…

Beitragsbild: „Lammfilet mit gebratener Hanfdolde“

Fazit:
Hatte ich schon erwähnt dass dieses Essen das leckerste Essen gewesen ist, was ich in diesem Projekt und auch bisher zubereitet hatte ?

Puristisch und rudimentär, aber so Etwas von ausgezeichnetem Geschmack: Lamm, Hanf, Knoblauch, Rosmarin, Olivenöl! Was will man(n) mehr ?
Dazu ein schönes Tröpfchen Rotwein (italienischer Merlot)! ..und der Genuss pur ist angesagt als Omnivor!

Lecker!
Lecker!
und nochmals Lecker!

 

10. Hanf-Öl

Mein Rezept 1:
Gutes Olivenöl
Hanfdolde

Mein Rezept 2:
Gutes Olivenöl
Hanfdolde
Knoblauch
Pfeffer

Beitragsbild: „Hanf-Öl“

Fazit:
Ergebnis kommt noch, da das Öl noch zu jung ist um eine Gschmacksbeschreibung zu geben.
..aber eine Scheibe Dinkelchen mit dem „Oliven-Hanf-Öl“ und Tiefensalz schmeckt schon sehr gut…

 

11. Hanf-Salat

Hanfblätter eignen sich nicht lange stehen gelassen zu werden. Bereits am 2. Tag waren der Großteil der zuvor grünen Blätter gelblich, trotzdessen ich zu einem Bund zusammenstellt diese in 2x täglich frischem gefiltertem Wasser gestellt hatte – also am besten noch am Erntetag verarbeiten..lange Lagerzeiten funktionieren nicht, daher ist der Salat schon ein wenig gelblicher als die Zubereitungen davor – hier wurde der Rest verarbeitet.

Ich wollte unbedingt Hanfblätter mit Ruccola kombinieren, da hier 2 sehr starke Gesckmacksvarianten aufeinander stoßsen sollten – geschmacklich stellte ich mir vor, dass diese Kombination vorzüglich schmecken muss – tat es auch.

Da die Blätter nun bereits gelblicher waren musste ich von meinem Blatt-Salat-Gedanken wegkommen und häckselte wieder Alles klein…

Mein Rezept:
Hanfblätter
Ruccola
Knoblauch
Tiefensalz
gestossener Pfeffer
gutes Olivenöl

Beitragsbild: „Hanf-Salat“

Fazit:
Trotz gelblicher Verfärbung sehr lecker – aber…hier das anfangs erwähnte „Zahn-Zahnfleischproblem“ …also lecker in der Kombination, aber die gehäckselte Variante ist nicht „Mundraumfreudlich“! 😉

Mein Projekt-Fazit:

Bisher kannte ich Hanf nur in der technischen Verwendbarkeit im Hausbau oder als Kleidung, aber im Essen war es ein Novum!

Meine Erwartungen sind übertroffen worden.

Ich hätte nie gedacht, dass frisches „Hanf“ so lecker in der Kombination sein kann!
Hanf ist eine neue Geschmacksvariante und sollte in keiner Küche mehr fehlen.
Es ist überaus vielfältig verwendbar – sicher gibt es noch viele andere Zubereitungsarten – dieses Projekt sollte jedoch nur ein Versuch sein, ob Hanf als Zutat im Essen verwendbar ist, wie zubereitet werden kann und ob es auch geschmacklich genießbar ist ?

JA!

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