Brot für Allergiker

Brot für Allergiker

Brot gibt es in allen möglichen Zusammenstellungen mit Mehl, Vollkorn, Samen, Gemüse usw.

Hergestellt als Weißbrot, Sauerteig, Graubrot, Vollkorn usw.

Vielen ist als Treibmittel Hefe zugesetzt, was jedoch nicht jeder verträgt – hier wäre das Sauerteigbrot als Alternative zu nennen.

Es gibt jedoch auch die Variante anstelle der Hefe das altbewährte „Natron“ zu nehmen.

Da ich bis dato nur davon gehört hatte, jedoch niemals davon gegessen habe, probierte ich es aus und gebe hier mal meine Erfahrung weiter.

Den ersten Versuch überspringe ich einmal und komme gleich zum 2. Versuch.

Die Zusammenstellung ist herkömmlich, nur wird Hefe gegen Natron getauscht.
Als Mehl habe ich Dinkelmehl und gereinigtes Wasser verwendet.
Aus dem ersten Versuch heraus habe ich beim 2. Mal zusätzlich Sonnenblumenkerne und Chiasamen in den Teig geknetet, um das Brot später weicher zu bekommen. Ansonsten ist das Brot genießbar gewesen, jedoch definiert sich „Geschmack“ bei mir doch Etwas anders – hier ist also Optimierungsbedarf ratsam. Anders herum muss ich aber auch sagen, wer Chemikaliensensibel ist, weiß auch das Wenige zu schätzen.

Aufgrund fehlender Backform nahm ich Backpapier.

Eine schöne braune Kruste mit dem E-Herd in der derzeitigen Mietwohnung ist mit nur Oberhitze nicht zu erreichen.

Das Brot war sehr hart und als ‚Wurfgeschoss‘ bestens geeignet – innen noch nicht ganz durch. Die Farbe des Brotes wurde aufgrund des Natron gelblich gefärbt und hat schon so seinen typischen „Natron“-Geschmack gehabt – wer also den Hefe-Geschmack gewöhnt ist, hat hier so seine Geschmacks-Probleme.

Daher individuell ausprobieren – sicher kann der Natron-Geschmack durch die Zugabe von allen möglichen Samen, Körnern, Gemüse (Oliven, Tomaten) und Ölen etc. verfeinert werden.

Es hielt sich etwa 5 Wochen im Kühlschrank, bis sich hier Schimmelpilze breit machten – aber 5 Wochen ohne Konservierungsmittel ist schon eine lange Zeit.

Spätestens an dieser Stelle sollte sich Jeder einmal fragen, warum der Mensch überhaupt Konservierungsmittel in seinen Lebensmittel benötigt ?

Ich gehe davon aus, dass es produktionsbedingt bei der industriellen Massenfertigung notwendig ist, da die Brotlaibe durch alle möglichen Fertigungsstraßen laufen, bevor sie gebacken und noch feucht eingetütet werden …und sonst sporenbelastet im Supermarkt womöglich verschimmelt ankommen würden…

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